Screenshot von easydb-Einsatz von Programmfabrik bei kuniweb

Verbundzentrale des GBV: kuniweb

Logo easydb-museum von Programmfabrik

kuniweb – für digitale Sammlungsbestände

Inventarisierung und Verwaltung von Sammlungsobjekten im Verbund mit easydb

„Mit kuniweb haben wir eine super Lösung gefunden, nicht nur um unsere Exponate und alle digitalen Formate jederzeit und über- all zu verwalten, sondern auch um in einer zeitgemäßen Form über Schnittstellen auf andere Datenbanken zuzugreifen. Ich bin begeistert von der Übersichtlichkeit und Flexibilität die easydb bietet. Die Software hat bedeutungs- tragend zur Verbesserung der Kooperation zwischen Museen und Sammlungen beigetragen.“

Dr. Sebastian Möllers M.A. Museumsdirektor Museen Stade

Digitalisierungsprojekt der Verbundzentrale des GBV

Der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) ist der größte unter den sechs Bibliotheksverbünden in Deutschland. Sitz der Verbundzentrale des GBV (VZG) ist Göttingen. Zu den Kernaufgaben der VZG zählen u. a. die Bereitstellung des Gemeinsamen Verbundkatalogs (GVK), der Betrieb der technischen Infrastruktur zur gemeinsamen Katalogisierung sowie die Bereit- stellung von Materialen für Forschung und Lehre.

Im Zuge der Einrichtung der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB), die auf den Beschluss der Bundesregierung im Jahr 2009 zurückgeht, initiierte das Nieder- sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) umfangreiche Digitalisierungs- und Inventarisierungsprojekte. In diesem Zusammenhang wurde die VZG mit der Bereitstellung der technischen Infra- struktur für das Landesportal „Kulturerbe Niedersachsen“ beauftrag und stellt mit kuniweb eine zentrale Weberfassung für museale Sammlungen bereit.

Die Herausforderung einer umfassenden zentralen Lösung

Das Projekt kuniweb startete am 1.12.2012 mit sechs Museen (Oberharzer Bergbaumuseum Clausthal-Zellerfeld, Heimatmuseum Obernfeld, Keramik.um Fredelsloh, Königshütte Bad Lauterberg,

Museum Schloss Herzberg, Stadtmuseum Einbeck) und zählt nach aktuellem Stand bereits über 30 Einrichtungen zu seinen Teilnehmern. Darunter sind kleine private Sammlungen ebenso wie große institutionelle Einrichtungen.

Die technischen Anforderungen an eine Software für eine gemeinsame Verbundlösung waren entsprechend hoch. Zu den größten Herausforderungen zählten die heterogenen Anforderungen der teilnehmenden Nutzer, die Anbindung von verschiedenen bereits bestehenden Diensten als auch die Berücksichtigung zahlreicher Schnittstellen und verschiedener Normdaten. Das Projekt wurde entwickelt, um die web-basierte Objekterfassung von Museumsbeständen und eine wachsende regionale Kooperation zwischen bewahrenden Institutionen in Einklang zu bringen. Realisiert wurde kuniweb mit easydb aus dem Hause Programmfabrik, da es durch die hohe Flexibilität und Anpassbarkeit als einzig mögliche Software für die Umsetzung des Projekts in Frage kam.

Web-basiert, flexibel und kompatibel durch easydb

So gelang es für alle partizipierenden Sammlungen eine Eingabemaske festzulegen und das Datenmodell anwendungsfreundlich abzubilden. Die Datensätze der Institutionen wurden im Zuge der Digitalisierung neu erfasst und in easydb eingepflegt. Bereits bestehende Datensätze einiger Einrichtungen konnten in die easydb migriert werden. Durch das Rechtemanagement verfügen alle teilnehmenden Institutionen über einen eigenen Datenpool. Über die Zugriffs- und Bearbeitungsrechte der Sammlungs- mitarbeitenden entscheiden die Museen individuell. Die VZG teilt diese gemäß den Wünschen dann über das easydb Rechte- management zu.

Zu den Besonderheiten von kuniweb zählt weiterhin die Einbindung zahlreicher Normdatenstandards, die einen einfachen Austausch von Datenbeständen mit bundesweiten Portalen wie der Deutschen Digitalen Bibliothek als auch europaweit z. B. mit Europeana ermöglichen. Durch Anbindung bereits bestehender Dienste, wie beispielweise die Live-Suche im Verbundkatalog des GBV, werden Infor- mationsquellen vernetzt und eine allum- fassende Recherche möglich. Umgekehrt besteht ebenso die Option aus der easydb heraus die Katalogisierung in den Verbund- katalog vorzunehmen. Darüber hinaus wurde kuniweb mit der Abbildung von Workflows für die Museumsdokumen- tation versehen. Diese orientieren sich stark an den SPECTRUM-Standards für Museumsmanagementsysteme.

Mit der Realisierung von kuniweb konnte ein Meilenstein für de kooperativen Erfassung, Verwaltung und Präsentation von kulturellem Erbe gelegt werden. Das Projekt stellt bereits jetzt ein repräsentatives Beispiel für eine erfolgreiche zentrale Lösung dar. Die Zahl der teilnehmenden Sammlungen wächst beständig. Weitere Sammlungen sind eingeladen sich anzumelden.

Informationen und Zugang zu kuniweb:

https://kuniweb.gbv.de

Screenshot von kuniweb mit easydb-museum von Programmfabrik
Objekterfassung: web-basierten Zugang ohne Installation über einen Browser Pools: Jede Institutionen verfügt über ihren eigenen Datenbestandteil
Programmfabrik
Workflows zur Museumsdokumentation: Zu- & Abgänge, Objekt- pflege, Nutzung, Leihe, Wert & Versicherung, Rechteverwaltung
Programmfabrik
Zoomfunktion: Zoom für die Recherche und detailgenau Anzeige von Suchergebnissen als auch im Editiermodus
Programmfabrik
Normdaten und Diensten: Geonames, GN250, GND, Thesaurus der Stiftung Historische Museen Hamburg, Iconclass, Hessische Systematik, OBG, GVK

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